Dienstag, 3. April 2012

Våffeldagen, Gamla Uppsala och tyska

Halli hallo hallöchen!

Ich hoffe es geht euch gut zu Hause und ihr habt schönes Wetter, bei uns hat es von Freitag zu Samstag geschneit, recht viel sogar. Es ist allerdings nichts liegen geblieben. Die Tage davor hatte es immer schön geregnet, immer genau dann wenn ich raus gegangen bin, vielen Dank!
Ich habe leider total vergessen euch etwas über den 25. März zu erzählen, an dem Tag ist hier Waffeltag in Schweden. Neun Monate bevor Maria Jesus gebärt feiern die Schweden das mit Waffeln, also sie feiern das die Jungfrau Maria schwanger wird, mit Waffeln. Fragt mich nicht, aber bringt uns einen weiteren Tag mit gutem Essen!

Es gibt auch einen Påskmust! Schmeckt irgendwie genauso, aber auch nicht.. Probiert es selber!



Mir geht es bestens hier übers Wochenende war eine andere deutsche hier, Jule. Ich hab mich sehr gefreut und es war ein schönes Wochenende. Am Freitag waren wir in der Stadt, und haben Semlor gefikat, sehr gut! Am Abend haben wir Film geschaut und erzählt. Danke an Caro, danke für dein Buch, ich lag im Bett und hab die Sterne angeschaut :*. Am Samstag haben wir dann aufgeschlafen und einen ruhigen gemacht, danach haben wir uns ganz zufälig mit Mareike, einer Schweizerin (?), getroffen, waren in der Domkirch und haben wir gefikat. Die Domkirche ist hier ein sehr schönes Warzeichen und ich war da sicher schon zehn mal drin, aber ich finde sie immer noch soo schön!

Domkyrkan




Manchmal haben wir sogar Sonne!
Danach Schwedische Fika, in einem richtig süßen Cafe, was super super gut ist! Hier in Schweden gibt es irgendwie alles in Cafes, nicht nur Kuchen, Kekse, Torten oder andere gute Sachen sondern auch irgendwelche Toasts, Nudelgericht, Aufläufe und und und.. Also, ein schwedisches Cafe ist ein Muss für euch, wenn ihr hierher kommt. Und da findet ihr sicher Freunde, wenn ihr mal jemanden zu einer Fika einladet, kleiner Tipp!



Schwedische Fika, mycket gott!



Nach dem Cafe haben wir noch einen kleinen Spaziergang ans Wasser gemacht, also den Fluss und hatten da noch ein wenig Spaß mit vielen Bilder, lustigen Dingen und barfuß.. Es war kalt, aber naja damit muss man leben, kalt ist es immer mal wieder. Es wechselt ziemlich zwischen Sonnenschein und Regen oder Schnee. Und vorallem ist es meistens so, dass man rausschaut und sich denkt, oh wie schön, Sonne und dann geht man raus und will gleich wieder rein. Aber ich war noch nie gut im schätzen. Außerdem haben wir uns gegenseitig für unsere Fehler ausgelacht und ich weiß, dass sich der ein oder andere sicher schon wieder sehr amüsiert hat beim Lesen des Bloges.








Wir hatten sehr viel Spaß! Und das spontane Treffen war echt super, so langsam muss man ja damit rechnen, das das vorerst das letzte Treffen in Schweden ist. Und wenn wir wieder zu Hause sind, ist es ja ein Stück bis in die Schweiz. Beide habe ich erst hier kennen gelernt und ich habe vorher nicht gedacht, das man sich so schnell so gut mit neue Leuten verstehen kann, aber es geht eigentlich wie von allein und man findet wundervolle neue Freunde! Irgendwie teilt man ja doch viel mehr als man vielleicht denkt und auch wenn es komisch klingen mag, aber aber Anfang ist man zusammen eben doch weniger allein. Das wollte ich sagen, weil in letzter Zeit sehe und lese ich immer wieder von anderen Austauschschülern, die schreiben, dass es so schwierig wäre und so ein Austauschjahr keinen Spaß macht sondern hart ist und andere Dinge. Ich will niemandem etwas einreden, aber so hart muss man das nicht sehen, ein Austauschjahr ist etwas wunderbares mit Höhen und Tiefen, aber mal ehrlich, damit hat man doch vorher gerechnet oder nicht? Außerdem ist es auch gut, wenn nicht alles so läuft wie man sich das vielleicht vorgestellt hat, man vor Herausforderungen gestellt hat und hier nicht alles viel besser ist als zu Hause. So ist es nämlich wirklich nicht, am Anfang ist es besser, weil alles neu ist, aber man stellt ganz schnell fest, das hier auch nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Aber nicht soviel schlechtes, denn in so einem Jahr lernt man soviel, nicht nur eine neue Sprache oder sich selbst sondern man findet neue Freunde, noch eine Familie, eine neue Klasse und eine andere Heimat, eine zweite, in der man sich mindestens genauso wohlfühlt wie in der ersten. Ich würde so ein Austauschjahr jeder Zeit wieder machen und es jedem empfehlen, einfach weil ich finde, dass es eine Erfahrung ist, die jeder gemacht haben sollte!

Danach sind wir wieder nach Hause gegangen, es ist schön, dass man hier trotz der Größe der Stadt, noch alles ganz gut zu Fuß erreichen kann. Uppsala ist einfach soo süß und schön, wer die Gelegenheit hat hier man hinzukommmen sollte die auf jeden Fall nutzen!
Am Sonntag waren wir wieder bei den Hügeln, darüber habe ich zu Anfang des Austauschjahres (also, August/September) schonmal geschrieben. Da waren wir jetzt nochmal, aber irgendwie auf der anderen Seite.. jedenfalls war es echt wieder schön. Wir waren diesmal noch im zugehörigen Museum und als ich da für ungefähr zwanzig Minuten durchs ganze Museum durch meinen Schluckauf zu hören war konnte ich wieder normal alle Dinge ansehen. Es war echt interresant und sehenswert, außerdem wirklich schön ein wenig drin zu sein bei solchem Wetter. Es lag noch etwas Schnee auf den Hügel, eigentlich ja Gräber. (übrig oder wie auch immer, im Schwedischen würde ich jetzt hier noch was schreiben - det fanns snö kvar.) Jule und ich hatte auch dort wieder sehr viel Spaß. So waren wir zum Beispiel Ritter...

Genau das ist für mich Schweden.



Die drei größten Hügel, sie sind ziemlich hoch.


Hier habt ihr einen kleinen Vergleich wie hoch sie sind, und das wirkt nicht nur so, weil ich so klein bin!




Ja, solche Bilder müssen immer sein!



So, und weil es so schön war schreibe ich gleich noch einen zweiten!

Ganz viele liebe Grüße (heute mit schönem Wetter)
puss och kram

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