Dienstag, 31. Januar 2012

Ein klein wenig Deutschland

Und weil es so schön war, schreib ich gleich noch einen Blog. Ich habe gerade entdeckt, das ich nur noch 20 Wochen Schule habe, irgendwie kommt mir das in Deutschland immer viel viel länger vor, seltsam.
Naja, ich wollte noch ein wenig vom Wochenden berichten, damit wir wieder auf dem aktuellen Stand sind. Sophia, eine andere deutsche hatte von Freitag zu Samstag bei mir geschlafen, das heißt Film schauen und reden und nach ein paar mal einschlafen und wieder aufwachsen sind wir schon kurz nach 12 ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen waren wir erstaunlicherweise sehr wach und zu unserer Überraschung gab es deutsche Brötchen! Meine liebe Oma, hatte mir nämlich ein Paket geschickt mit lauten guten Sachen, darunter auch Brötchen. (Vielen lieben Dank, Oma! Ich habe mich wirklich sehr gefreut und meine Familie auch) Und deswegen haben Sophia und ich dann schön gefrühstückt und uns sehr über das kleine bisschen Deutschland gefreut so früh am Morgen.



Tada! Das war wirklich prima. Das ist aber im Moment das einzig deutsche an meinen Gewohnheiten hier und an den Dingen die ich mache. Mittlerweile frühstücke ich schon ganz schwedisch mit "Filmjölk" oder "havregrynsgröt". Früh gibt es meistens schwarzen Tee und ein bisschen Brot. Ich werd mich mal daran machen, euch einen Tag vorzustellen. Das ist auf jeden Fall "Filmjölk" - schwedische Sauermilch sagt das Wörterbuch. Ich find es lecker, Filmjölk gibt es übringens nicht in Deutschland, leider. Voilà!


Havregrynsgröt ist übringes Haferbrei oder Porridge, wie ihr wollt. Jedenfalls ist man das hier in Schweden mit Lingonsylt und Milch, aber ich lass die Milch weg.
Am Wochende war ein Badmintonspiel, der Heimverein gegen Malmö. Das ganze hab ich mir mit einer anderen deutschen angeschaut, es war wirklich ganz gut und danach sind wir in die Stadt gegangen und haben gefikat.



Am nächsten Tag gab es wieder etwas ziemlich schwedisches, das ganze nennt sich "Raggmunk" - das sind wie deutsche Kartoffelpuffer, aber das isst man hier mit gebratenem Schinken und Lingonsylt.



So, ich glaube das war jetzt erstmal alles, ach nein, wir haben am Wochenende selbst Sushi gemacht, das war ein Spaß und meine Brüder haben ein paar ausgefallene Kreationen gemacht.

puss och kram
Ich vermisse euch, Luisa

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